THETA+ Video

Mit dieser App sind wir quasi in der Filmproduktion gelandet: Was die THETA+ App als Dunkelkammer für die Fotografen ist, wird hier den Filmern zum Entwicklungslabor: Schneiden, legen fönen … so ungefähr jedenfalls.

Am Anfang sucht man sich den entsprechenden Film, den man mit der App THETA S schon auf das Smartphone oder Tablet geladen hat, aus. die kleinen Thumnails zeigen schon, welches Video welches ist …

Pur oder bearbeitet?

Im nächsten Schritt entscheidet man, ob das Video im normalen Weitwinkel-Look bleibt oder zur ›Kugelspiegelung‹, zum ›Kleinen Planeten‹. ›Flach‹ oder ›Gerade‹ zurechtgebogen werden soll. Während sich bei den ersten drei Effekten klar erkennen lässt, dass man das Videomaterial stark verfremdet, ist die Option ›Gerade‹ dem normalen Weitwinkel-Look fast identisch. Nur, dass ich hier durch Zoomen schon mal festlegen kann, dass der Bildausschnitt verkleinert oder vergrößert wird.

An den Screenshot unten kann man schon erkennen, dass die Verfremdungs-Einstellungen zu Experimenten einladen …

… und jetzt der Look:

Nach den Verzerrungsfiltern kommen die Farbfilter dran: Soll der Film Schwarz/Weiß oder grellbunt werden? … hier hat man die Wahl zwischen 10 Farb- und einem SW-Filter.

… dann wird gekürzt:

Rechts neben dem Farbfilter-Symbol kann man mit der Schere in die Abteilung ›Editing‹ wechseln. Einerseits kann man hier am Anfang und Ende des Films etwas wegschneiden, was nicht zum Film dazupasst und andererseits kann man dem Film durch Beschleunigen kürzen.

Musik, zwo, drei, vier …

Und was wäre ein Film ohne Musik? … genau: Die Stummfilmzeit ist lange vorbei und daher kann man auch in dieser App seinen Film mit Musik unterlegen. Entweder mit der kleinen Sammlung von Musiktiteln, die bereits in der App vorliegen, oder man schaut in seinem eigenen Musikarchiv nach (Vorsicht – Musikrechte beachten)

Jetzt ist der Film fertig.